Die Pflanzenschwemme vom Samstag muß natürlich auch versorgt werden, was eignet sich dafür besser als ein sonniger Sonntag?

Bei dieser Gelegenheit können wir direkt mal unsere Neuankömmlinge im Detail vorstellen.
Zunächst einmal bekommt die Kräuterbank in der Küche durch einen Strauchbasilikum Verstärkung. Ob wir ihn tatsächlich auch esser, schauen wir mal, er sieht aber auf jeden Fall schick aus! Weniger schick sehen die anderen Kräuter aus ... irgendie haben wir kein Händchen für sowas. Das Currykraut (das vor dem Strauchbasilikum steht und wirklich nach Curry riecht!) wird immer schlapper und vertrocknet irgendwie trotz Gießen, und der Rosmarin macht auch schlapp.
Außerdem konnten wir diesmal nicht an dem Arsenal an kleinen bis winzigen Minipflänzchen vorbeigehen, die einen jedesmal im Gartencenter anlachen, zumal sie doch so wenig kosten. Die kürzlich bei Weltbild erstandene und auf den Namen Flori getaufte Schildkröte wurde deshalb munter bepflanzt, ebenso ein kleines Weidenkörbchen, das noch von einem Elternbesuch stammte, die darin enthaltenen Blumen hielten allerdings nicht allzu lange.
Mit dabei war außerdem prächtiger Hängeampel-Topf mit Hornveilchen (der bei uns allerdings unhängenderweise auf den Boden gestellt wird), eine lustige Buntblattpflanze, deren Namen wir immer wieder vergessen, und eine abartig rankende Mandevilla.
Desweiteren haben wir den Verlust der Tomatenpflanze von letztem Jahr wieder ausgeglichen mit zwei verschiedenen Cocktailtomaten-Sorten, einmal gelb, einmal rot.
Weiter gehts mit der Neubepflanzung der zwei Blumenkästen für die Terasse ... diesmal nicht so kunterbunt mit Blumenmischungen wie letztes Jahr, sondern knackig und dreifarbig mit zweierlei Petunien und irgendein nichtblühendes Grünzeugs, das dekorativ dazwischenhockt.
Zwei kleine Weihnachtskakteen bekamen ebenfalls eine hübsche Schale - meinen alten haben wir letztens weggeworfen, irgendwie hatte er nach jahrelangem Kämpfen und reichlich Blühen nun doch das Zeitliche gesegnet.
Doch die zwei größten (und teuersten) Neuzugänge waren zum einen ein Johannisbeer-Bäumchen (wesentlich schlauer, das direkt vom Gartencenter zu holen und nicht vom Online-Handel - die Säulenzwetschge vom letzten Jahr kommt immer noch nicht bzw. kriegt die winzigen Knöspchen nicht wirklich auf), und ein Pfeifenputzer! Es war der üppigste, größte und am schönsten blühende Pfeifenputzer, der da ganz weit hinten im Gartencenter, wo nur wenig Leute hinkommen, stand, den ich je gesehen hatte - er war wirklich ein Prachtkerl. Und irgendwie war er stärker als wir.